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Mexiko Road-Trip: Die schönsten Cenoten Yucatáns


Cenoten waren die Höhepunkte unseres Road-Trips über Mexikos Halbinsel Yucatán. Hier kann man in glasklarem Wasser baden, schnorcheln oder die Höhlensysteme beim Tauchen erkunden.

Zwischen Cancún, Playa del Carmen und Tulum findet man unzählige dieser eingestürzten, mit Süßwasser gefüllten Karsthöhlen, die heute Touristen und Einheimische auf der Suche nach einer Erfrischung anziehen.

Auch wenn einige schon professionell vermarktet werden, gibt es noch versteckte Schätze, die wir dir heute für deinen Mexiko-Urlaub vorstellen wollen!


Yucatán gleicht einem Schweizer-Käse - an jeder Ecke begegnen einem Schilder, die auf eine Cenote hinweisen. 

 

In der Welt der Maya bedeutet das Wort „Cenote“ übrigens heilige Quelle. Schon vor hunderten von Jahren wurden sie als Kultstätten und Brunnen genutzt. In einigen Cenoten wurden sogar Reste von Mayazeremonien und menschliche Skelette auf dem Grund gefunden. 

Gruselig?

Das vergisst man ganz schnell, wenn man das herrliche Wasser in den Höhlen sieht!

 

Wichtig: Da eine Cenote ein eigenes kleines Ökosystem ist, ist es wichtig vorher zu duschen und nicht die Reste von Sonnenmilch und co. mit ins Wasser zu bringen.

Hier kommen unsere Empfehlungen!

Cenote Kankirixché

ein KLEINES PARADIES!

Diese Cenote liegt südlich von Merida und ist relativ abgelegen. Das muss der Grund sein, warum sie noch so unbekannt ist. Denn es ist ein wunderschöner Ort!

Der Weg dorthin ist allerdings etwas beschwerlich. Es geht ca. 2 Kilometer über einen unbefestigten, holperigen Weg mitten in den Wald. Von einem provisorischen Parkplatz aus sind es dann aber nur noch ein paar Schritte bis zu einem kleinen unscheinbaren Loch im Boden. Eine schmale, steile Holztreppe führt herunter und schon ist man in diesem kleinen Paradies. 

Das Wasser ist unglaublich klar, türkis und funkelnd an den Stellen, an denen die Sonne herunterstrahlt. Der metertiefe Grund sieht zum anfassen nah aus.

Die Chancen die Cenote nur für sich allein zu haben, stehen gut. Wir waren die meiste Zeit völlig ungestört.

Am Parkplatz gibt es ein kleines Toilettenhäuschen.


Cenote Suytun

einfach MYSTHISCH!

Unser absoluter Favorit - noch ein Geheimtipp, also besser nicht weitersagen! 

Die Anlage in der Nähe von Valladolid ist noch relativ verschlafen ohne Touristenmassen. Gäbe es nicht einen überdachten Eingang zu einer Treppe, die in die Tiefe führt, würde man gar nicht erkennen, dass es sich um eine Cenote handelt. Bereits auf den ersten Stufen, die steil hinab gehen, schlägt einem die kühle feuchte Luft entgegen. Nach der ersten Treppe erreicht man dann den eigentlichen Eingang zur Höhle. Und von dort hat man einen atemberaubenden Blick hinab in die Cenote. Das Wasser liegt nochmal einige Meter tiefer, sodass man einen freien Blick in die Höhle hat. In der Mitte der Wasseroberfläche liegt ein Steinsteg auf den gegen Mittag die wenigen Sonnenstrahlen des kleinen Höhlendaches fallen. Man kann sich gut vorstellen, dass hier Zeremonien der Maya stattfanden. Der Besuch dieser Cenote ist definitiv empfehlenswert! Mit etwas Glück sieht man auf dem Gelände auch dort freilebenden Pfauen. 

Saubere Duschmöglichkeiten und Sanitäranlagen gibt es auch.


Cenote Ik’kil

Sofort REINSPRINGEN!

Diese kreisförmige Cenote hat ein komplett eingestürztes Höhlendach, sodass es innen im Vergleich zu anderen Cenoten sehr hell ist. Man kann die Cenote am Höhlendach einmal komplett umrunden und sich einen ersten Eindruck davon machen, was einen metertiefer erwartet. Von oben ragen viele Lianen teilweise bis ins Wasser, sodass man sich wie im Dschungel fühlt. An einem Teil der Höhlenwand befindet sich eine Treppe, von der man hervorragend in die Cenote springen kann. Also klare Empfehlung für alle, die gerne ins kühle Nass springen.

Diese Cenote ist im Vergleich zu vielen anderen völlig erschlossen. Es gibt moderne Sanitäranlagen, ein Restaurant und sogar ein Hotel in der Nähe. Daher lohnt es sich früh aufzustehen! Wir sind  direkt nach der Öffnung angekommen und hatten den Ort noch fast für uns allein. Die Cenote liegt auf dem Weg zu den Ruinen von Chichén Itzá, sodass viele Reisende hier einen Zwischenstop machen und es im Laufe des Tages immer voller wird. 

 


Gran Cenote

MIT SCHILDKRÖTEN SCHWIMMEN!

Besonders in der Gegend um Tulum gibt es einige Cenoten. Unser Favorit ist die Gran Cenote. Sie ist aus dem Zentrum Tulums mit dem Fahrrad erreichbar.

Die schöne Anlage bietet Grünflächen zum ausruhen, Schließfächer und Toiletten, Duschen sowie Umkleideräume.

Es gibt mehrere Möglichkeiten ins Wasser zu gehen. Man kann von einem Cenoteneingang unter dem Höhendach hindurchschwimmen und am anderen Eingang bzw. Ausgang wieder aus dem Wasser gehen. Das Besondere aber sind die kleinen Wasserschildkröten, die hier wohnen. Es kann Schnorchelausrüstung vor Ort ausgeliehen werden, um die Tierchen besser beobachten zu können. Auch bei Tauchern ist die Cenote mit ihren vielen Unterwasser-Stalagmiten und -Stalaktiten beliebt.

Gegen Nachmittag kann es etwas voller werden, aber in den verzweigten Gängen verteilen sich die Besucher gut.

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