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Seekrankheit - so überstehst du jede Bootsfahrt!


Die Fähre soll in wenigen Minuten ablegen, um dich zur nächsten traumhaften Insel deiner Inselhopping-Tour zu bringen, aber dir graut schon vor der Überfahrt, weil du weißt, dass dir einfach jedesmal schlecht wird wenn das Schiff anfängt zu schaukeln. 

Wenn es dir auch so geht, dann leidest du an der Seekrankheit / Reisekrankheit, oder „motion-sickness“!

Wie du deine Übelkeit ganz leicht umgehen kannst, erfährst du in diesem Artikel!


Fähre Bangkok
Vielen graut vor längeren Fährfahrten.

Auf der Fähre angekommen, dauert es nicht lange und schon geht es los: Du fühlst dich gar nicht gut… Du suchst schon nach Tüten und möglichen Fluchtwegen nach draußen, weil eine Übelkeit in dir aufsteigt und du glaubst dich gleich übergeben zu müssen. Du versuchst dich zu konzentrieren, die Augen zu schließen, aber es hilft nicht. Dir wird schwindelig, der kalte Schweiß bricht aus und dein Gesicht wird kreidebleich.

 

So oder so ähnlich fühlt es sich die Reise- oder Seekrankheit an.

Küstenstraße Sri Lanka
Mit wenigen Tricks kannst du der Reise- oder Seekrankheit vorbeugen.

Die Symptome treten nicht nur auf dem Schiff, sondern auch in anderen Verkehrsmitteln wie Bussen oder im Flugzeug auf. Grund sind ungewöhnliche Bewegungen und Beschleunigungen, durch die es zu widersprüchlichen Signalen deiner Augen, des Gleichgewichtsorgans und anderer Rezeptoren in deinem Körper kommt.

 

Was kann man dagegen tun?

Schon einfache Tipps können helfen. Auf dem Schiff nicht lesen, sondern den freien Blick auf den Horizont genießen, am besten mittig und auf einem tiefgelegenen Platz. Im Bus einen Platz suchen auf dem du nach vorne durch die Windschutzscheibe schauen kannst.

Eine sehr gute pflanzliche Hilfe ist Ingwer. Man kann es als Tee, in Keksen oder sogar als Tablette zu sich nehmen und es beugt tatsächlich die Übelkeit vor!

Kao Sok Nationalpark, Longtailboot
Überfahrt im Kao Sok Nationalpark: Einen ganzen Tag auf dem Wasser…
Kao Sok Nationalpark, schwimmende Unterkunft
Und Übernachtung in schwimmenden Hütten: Nichts für schwache Mägen.

Medikamente

Sollte das alles nicht helfen, kann man zu Medikamenten greifen. In jeder Apotheke frei verkäuflich gibt es sogenannte "Reisetabletten" mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat. Dieser blockiert zentrale Histaminrezeptoren und unterdrückt so die Übelkeit und den Brechreiz. Der Nachteil ist allerdings, es macht müde (das kann natürlich auch ein Vorteil sein, wenn man zum Beispiel eine lange Fahrt mit dem Nachtbus vor sich hat). Niedrig dosiert findet man Dimenhydrinat in Kaugummis, die die Reiseübelkeit vorbeugen. Alternativ kann man den Wirkstoff auch in Form von Tabletten, die höher dosiert sind, einnehmen.  

Sollte auch das nicht helfen, gibt es noch eine weitere Option. Nämlich das verschreibungspflichtige Scopolamin, das man in Form eines Pflasters anwendet. Der Vorteil von einem Pflaster ist, dass es auch bei Erbrechen noch wirkt. Es muss aber bereits einige Stunden (5-6 Stunden) vor Reiseantritt aufgeklebt werden und wirkt über mehrere Tage. Hier sind einige Nebenwirkungen zu beachten.

Hast du einen empfindlichen Magen dürfen Medikamente gegen Reise-/ Seekrankheit nicht fehlen. 

Bei allen Medikamenten gilt es den Beipackzettel zu lesen und auf mögliche Vorerkrankungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen zu achten!

Hast du noch weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Wir freuen uns über deinen Kommentar!


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