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Bora Bora - die Südsee geht auch günstig!


Von einem Urlaub auf einer der vielen Südseeinseln hat vermutlich so gut wie jeder schonmal geträumt. Allerdings gilt dieses Inselparadies als absoluter Luxus. Aber das muss es nicht sein!

Wir zeigen dir, wie du in Polynesien günstige Hotels findest und auch ohne teure Kreuzfahrt oder Pauschalreise dieses Paradies erleben kannst.


Der einzige internationale Flughafen Französisch Polynesiens befindet sich auf der Hauptinsel Tahiti. Von hier aus gibt es verschiedene Möglichkeiten die Inselwelt zu bereisen. Die einfachste Option ist natürlich die Erkundung von Tahiti selbst. Das geht am günstigsten mit lokalen Bussen. Der Hauptbusbahnhof befindet sich im Zentrum der Hauptstadt Papeete. Tahiti ist das Zentrum des Inselstaats. Hier leben die meisten Einwohner und es ist das Wirtschaftszentrum der Region. Wir müssen zugeben, dass unser Fokus auf den anderen Inseln lag und wir nur eine Nacht dort verbracht haben. Aber auch auf Tahiti soll es sehr schöne Strände, unberührte Natur und tolle Wasserfälle zu entdecken geben. Auch die Hauptstadt Papeete mit einer Promenade am Wasser und einer alten Markthalle sind erkundenswert. 

Die nächste Insel liegt direkt vor dem westlichen Ufer Tahitis. Moorea, die direkte Nachbarinsel, ist nur eine 40-minütige Fährfahrt von Papeete (ca. 25 Euro Hin- und Rückfahrt) entfernt. 

Möchte man noch andere Inseln in seine Route aufnehmen, wird es leider deutlich teurer. 

Wasserbungalows, Moorea, Polynesien
Wenn es nicht unbedingt das Wasser-Bungalow sein muss, findet man auch bezahlbare Unterkünfte.

Die einheimische Fluggesellschaft Air Tahiti bietet Flugpässe für das Inselhopping an. Dabei variieren die Preise je nach Anzahl und Lage der Inseln. Möchte man Bora Bora mit im Ticketpreis haben, liegt dieser bei mindestens 405 Euro (Tabelle 1), was natürlich weiterhin eine Menge Geld ist. Die Ausblicke während der Flüge auf die Inseln und Riffe sind allerdings atemberaubend. 

Flugpreise Südsee, Air Tahiti, Polynesien
Inselhopping auf Französisch Polynesien: Air Tahiti Flugpässe (23 kg Gepäck)

Eine schöne Überraschung zeigte sich bei der Ankunft am Flughafen von Bora Bora.  Durch die Lage des Flughafens auf einer vorgelagerten Insel wird man gratis mit dem Schiff vom Flughafen zum Hafen Bora Boras gebracht. Die Fahrt dauert ca. eine halbe Sunde, genug Zeit das glasklare Wasser der Lagune und die schroffen Berge der Insel zu bestaunen.

Flughafen Bora Bora
Der Blick vom Flughafen, der auf einer kleinen vorgelagerten Insel liegt, auf Bora Bora.

Die mit Abstand abenteuerlichste, aber auch teure Fortbewegungsoption ist das Frachtschiff. Da die Abfahrtszeiten und Routen jedoch variieren, sollte man für diese Option deutlich mehr Zeit zur Verfügung haben.

Ausblick Bora Bora, Südsee
Die Ausblicke aus dem Flugzeug auf die kleinen Südseeinseln sind traumhaft.

Eine Menge Geld lässt sich bei der Unterkunft sparen. Natürlich ist das Überwasserbungalow der Traum schlechthin, aber man kann auch für einen bezahlbaren Preis auf den Südseeinseln übernachten. Mit privaten Unterkünften, beispielsweise über airbnb, lässt sich viel Geld sparen. Auch Zelten ist in Polynesien möglich. Entweder mietet man sich ein Zelt auf einem Campingplatz oder, die allergünstigste Option, die wir gefunden haben, man bringt sein eigenes Zelt mit und mietet über airbnb einen Zeltstellplatz, zum Beispiel im Garten einer lokalen Familie.

Strand Bora Bora
Für ca. 70€ pro Nacht bekommt man ein Doppelzimmer mit eigenem Bad und Küche am Strand.

Empfehlenswert sind Unterkünfte mit einer Kochmöglichkeit, denn Essengehen in Restaurants ist mit einem niedrigen Budget nicht möglich. Kleine Supermärkte findet man auf jeder Insel. Wenn man nicht gerade importierte Lebensmittel benötigt, kann man hier zu europäischen Preisen einkaufen. Produkte wie Baguette, Reis oder lokales Gemüse sind gute Alternativen.

Sonnenuntergang, Strand, Bora Bora
Sonnenuntergang am Strand zusammen mit den Locals.

Solltet ihr doch nicht Lust haben jeden Tag zu kochen, empfehlen wir euch die sogenannten „Roulottes“. Das sind kleine „Foodtrucks“, die eine Auswahl an lokalen Gerichten, entweder zum mit nach Hause nehmen oder zum vor Ort essen, anbieten.

Foodtruck Huahine
Solche „Foodtrucks“ sind eine gute Alternative zu teuren Restaurants.

Als Transportmittel auf den Inseln bieten sich lokale Busse an. Meistens gibt es nur eine Hauptstraße, die die Insel umrundet, sodass ein Zusteigen jederzeit möglich ist. Das Busnetz ist allerdings nicht das zuverlässigste. Sollte der Bus nicht kommen, findet man aber meistens auch Einheimische, die einen ein paar Kilometer mitnehmen.

Taxis oder von Hotels organisierte Transporte sind dagegen sehr teuer.

Möchte man die jeweilige Insel individuell erkunden, kann man Fahrräder oder Motorroller ausleihen. Bora Bora lässt sich zum Beispiel sehr gut an einem halben Tag mit dem Fahrrad umrunden. Für einen halben Tag haben wir etwa 12,50 Euro pro Rad bezahlt. Auf Huahine, einer Insel, deren Umfang deutlich zu groß ist für eine Fahrradtour, haben wir uns für 24 Stunden einen Roller für knapp 40 Euro ausgeliehen. 

Fahrrad Bora Bora
Ein Fahrrad kann man für ca. 12 Euro ausleihen.
Ausblick Bora Bora
Auf einer Fahrradtour um die Insel bekommt man auch ein paar Eindrücke vom Leben der Einheimischen.

Die Highlights der Inseln sind definitiv die Strände und die durch die vorgelagerten Riffe geschützten Lagunen. Fast überall werden teure Touren mit schicken Booten durch die Lagunen angeboten. Unsere Empfehlung ist es die Inseln auf dem Wasserweg selbst zu erkunden. Hierfür bietet sich das Ausleihen eines Kanus besonders gut an. Für ca. 25 Euro kann man einen halben Tag mit dem Kanu durch die Lagune paddeln.

Kajak, Südsee
Mit dem Kanu durch die wunderschöne Lagune von Bora Bora.
Kajak, Lagune, Moorea
Auf dem Weg begegnen einem auch mal Riffhaie und Rochen.

Der größte Kostenfaktor ist jedoch die Anreise selbst. Ein Flug aus Deutschland ist ab 900 Euro zu haben und dauert sehr sehr lange. Solltet ihr aber bereits eine Reise nach Neuseeland oder Australien geplant haben, lohnt sich ein Abstecher definitiv. 

Flugzeug, Bora Bora, Südseeinsel
Bis zum nächsten mal, Bora Bora!

Preisbeispiele:

  • 1 Apfeltarte und 2 Getränke im Café am Meer: ca. 8 Euro
  • Miete Kayak (1/2 Tag): ca. 25 Euro
  • Miete Roller (24 Stunden): ca. 40 Euro
  • 1 Postkarte: ca. 0,80 Euro
  • 1 großes Baguette: ca. 0,45 Euro
  • 1 Papaya: ca. 0,80 Euro
  • 1 Übernachtung in Bungalow am Strand auf Bora Bora mit eigenem Bad, kleiner Veranda und eigener Küche sowie tägl. Reinigung: ca. 70 Euro
  • 1 Übernachtung in einer Airbnb auf Moorea im tropischen Garten mit Gemeinschaftsküche: ca. 40 Euro

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