Die schönsten Orte am Gardasee: Das sind unsere Top Tipps


Wir lieben den Gardasee für seinen Flair, die Landschaft und die vielen bildhübschen Orte am Seeufer. Seit Jahren kommen wir immer wieder hier her und entdecken jedes Mal neue Highlights, die uns verzaubern.

Wir wollen euch in diesem Artikel die schönsten Orte rund um den See vorstellen.

Hier sind unsere Top Tipps rund um den See!


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Torbole

Für alle Wassersport-Begeisterten ist Torbole der „Place to be“. Der Ort liegt ganz am nördlichen Ende des Gardasees. Hier herrschen perfekte Wind- und Wasserverhältnisse für Windsurfer, Kiter und Segler. Auch im Ort selbst wird der sportliche Flair durch zahlreiche Sportgeschäfte und Surfschulen fortgeführt. Aber auch wenn man nicht auf einem Brett im Wasser stehen möchte, lohnt sich ein Stop in Torbole. Vor allem die Uferpromenade mit dem kleinen Hafen und dem alten malerischen Zollhäuschen lädt zum flanieren ein. Den Ort im Rücken hat man hier einen traumhaften Blick auf den glasklaren See, der hier im Norden noch komplett von hohen Bergen eingerahmt wird. Der lange Stadt-Kiesstrand lockt im Sommer zahlreiche Badegäste an. Wenn ihr in Torbole seid, könnt ihr den Fußweg am See nutzen und direkt ins nächste Örtchen Riva del Garda am See entlang schlendern.

Wer gerne einen schönen Ausblick auf den See hat und gut zu Fuß ist, dem können wir den Parco delle busatte empfehlen (hier gehts zu den schönsten Aussichten am Gardasee)



Malcesine

Der Ort Malcesine an der Ostseite des Sees ist aufgrund seines großen Scaligerschlosses (Castello Scaligero di Malcesine) am Ufer schon von weitem zu sehen. Das Schloss thront über der gesamten Altstadt mit seinen zahlreichen kleinen Gassen. Wer das Schloss besichtigen möchte, kann hoch auf den Schlossturm steigen und wird mit einem Panoramablick über den ganzen See belohnt. 

Tipp: unbedingt in den Garten des Palazzo dei Capitani gehen. Ein kleines Gärtchen direkt am See lädt zum verweilen ein. Beim durchqueren des Hauses solltet ihr einen Blick auf die Freske an der Decke werfen.

Achtung: das Kopfsteinpflaster ist nichts für kleine Absätze!

Von Malcesine könnt ihr mit der Seilbahn hoch auf den Monte Baldo fahren. Kostenpflichtige Parkplätze stehen direkt an der Seilbahnstation zur Verfügung.

Cassone di Malcesine

Wer die Uferpromenade der östlichen Seeseite entlang fährt, sollte unbedingt hier einen Stop einlegen. Der Ort selbst ist nur ganz klein und auf der Seestraße erstmal recht unscheinbar. Im Prinzip besteht der Ort auch hauptsächlich aus einer Promenade und einem kleinen Hafen. Aber dieser Hafen ist mit seinen kleinen Schiffchen und farbenfrohen Häusern drum herum total idyllisch und lädt zum verweilen ein. Direkt neben dem Hafen mündet der angeblich kürzeste Fluss der Welt in den Gardasee und hinterlässt ein klein wenig „Venedig-Charme“. Im Sommer ist es schwierig hier einen Parkplatz zu finden, da die Strände nördlich und südlich des Ortes von zahlreichen Badegästen bevölkert werden. 

Restaurant-Tipp: Eine klare Empfehlung gibt es für die Pizzeria „Ai Vogaor“ direkt am Seeufer!



Torri del Benaco

Der Preis für den malerischsten Hafen würde wohl Torri gewinnen. Parkt ihr am südlichen Ende des Ortes und lauft Richtung Orangerie, habt ihr einen tollen Blick auf das Hafenbecken mit seinen kleinen Fischerboote und die angrenzende Promenade mit Platanenbäumen. Wer möchte kann gleich hier zum Cappuccino oder Aperol Spritz am Hafenbecken sitzen bleiben. Aber auch ein Bummel durch die kleinen Altstadtgassen mit Kunstgalerien und zahlreichen kleinen Restaurants und Cafés lohnt sich. Folgt unbedingt der Promenade bis zum nördlichen Ende des Ortes, wo der Stadtstrand beginnt. Hier kann man auf flachen Steinplatten herrlich baden. 

Tipp für Kinder: Am Ende des Örtchens befindet sich ein ganz toller neuer Spielplatz! (hier gehts zu den schönsten Spielplätzen am See)



Bardolino

Bardolino ist ein absoluter Klassiker unter den Orten am Gardasee und immer wieder einen Besuch wert. Die lange Uferpromenade lädt zum flanieren ein und die unzähligen Cafés und Restaurants am See können für eine Stärkung genutzt werden. Hier wird der Blick vom Hafen auf den Dom niemals langweilig (unbedingt in den Dom hineinschauen). Aber auch die kleinen etwas weniger frequentierten Gassen lohnen einen Besuch.

Wer mit Kindern unterwegs ist, dem können wir den Spielplatz des Ortes am Rande der Altstadt empfehlen. Schattenspendende Bäume in einem Park mit diversen Spielgeräten lassen das Kinderherz höher schlagen. 

Wer danach eine Stärkung braucht, sollte unbedingt ein Eis im Café Cristallo am Hafen probieren. Die Schlangen vor der Eisdiele sind nicht umsonst im Sommer sehr lang. Absolut köstlich!

Lazise

Lazise ist einer unserer Favoriten. Schlendert man entlang der Uferpromenade, dem Lungomare, Richtung Süden, stößt man auf den kleinen malerischen Hafen, der eingerahmt zwischen bunten Wohnhäusern, der mittelalterlichen Zollstation, einer Kirche und der Polizeistation liegt. Im Sommer wechseln sich Fischerboote und Touristenjachten ab und von einer der Restaurants am Beckenrand lässt sich das Treiben bestens bestaunen. Wenige Schritte weiter steht ihr auf der großen Piazza Vittorio Emanuele mit schachbrettartigem schwarz-weißen Boden, an deren Ende sich die große Kirche Chiesa parrocchiale dei Santi anschließt. Auch hier lohnt sich ein Blick ins Innere. 

Restaurant-Tipp für ein romantisches Dinner zum Sonnenuntergang: *Restaurant und Hotel Classique



Sirmione

Sirmione ist der wohl einzigartigste Ort am See. Die Altstadt liegt nämlich auf einer verkehrsberuhigten Landzunge, die weit in den See hineinragt. Getrennt wird die Altstadt vom Festland durch die im Wasser liegende Scaligerburg, die auch besichtigt werden kann. Folgt man der Hauptgasse Richtung Spitze der Landzunge gelangt man automatisch zur Ausgrabungsstätte „Grotte di Catullo“, die Ruinen einer der größten römischen Villen in Italien, die auch für nicht Geschichts-Interessierte einen Besuch wert sind. Eine weitere Besonderheit sind die flachen Kalkplatten, die das ganze Ufer der Landzunge säumen und einen flachen Einstieg in das fast tropisch türkis schimmernde Wasser bieten. Mehrere Strände, die entweder nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind, laden im Sommer zum verweilen ein. 



Desenzano del Garda

Desenzano ist mit 30.000 Einwohnern der größte und lebendigste Ort am See und bietet alles was man zum Leben braucht. Trotz der Größe ist die Altstadt wunderbar gemütlich und authentisch geblieben. Ein kleiner Aufstieg zur Ruine des Castello di Desenzano führt durch kleine Gassen zwischen bunten Häusern.

Ein tolles Fotomotiv ist die Hafenmole, die von Restaurants und Cafés unter schattigen Laubengängen umgeben ist. 

Limone sul Garda

Der Name hält was er verspricht: Der Ort am Nord-West-Ufer des Sees ist bekannt für den Anbau von Zitrusfrüchten, die hier bei ganzjährig mildem Klima besonders gut wachsen. Die terrassenförmigen Zitronengärten oberhalb des Ortes können besichtigt werden. Aber auch der Ort an sich ist bildhübsch. Durch steil zum See abfallende Gassen gelangt man zu einem kleinen Hafen. Natürlich gibt es auch hier eine schier endlose Auswahl an Restaurants und Cafés zum verweilen. Etwas abseits der anderen größeren Orten am See lässt es sich in Limone Sul Garda wunderbar entspannen. 



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