· 

Wohnmobil-Tour durch die Toskana - unsere Route für 2 Wochen


Du planst eine Rundreise durch die Toskana mit einem Wohnmobil oder Camper-Van? 

Wir stellen dir hier unsere Route durch die Toskana für zwei Wochen vor!

 

Unsere Tour führte uns einmal quer durch die Toskana, einer der schönsten Regionen Italiens!

 

An jeder Ecke gibt es etwas Neues zu sehen: Von mittelalterlichen Städten über verträumte Landschaften bis hin zu den besten Weinregionen.

 

Los geht's von Norden nach Süden:


Tag 1

Von Norden fahren wir auf der E35 in Richtung Florenz.

Ein kleiner Zwischenstopp bietet sich kurz vor Florenz am Ufer des Lago di Bilancino, nur wenige Minuten von der Autobahnabfahrt, an. 

Danach geht es weiter Richtung Süden. Wer Lust auf eine Großstadt mit viel Kultur und Geschichte hat, sollte einen Stopp in Florenz einlegen. Die Hauptstadt der Region Toskana ist schon aufgrund ihres spektakulären Doms einen Besuch wert.

Wir umfahren Florenz im Westen und beginnen unsere Toskana-Rundreise in dem Ort Vinci.

Vinci ist, wie der Name schon sagt, der Geburtsort von Leonardo da Vinci. Ein großes Museum und diverse Freilicht-Kunstobjekte erinnern an den berühmten Bewohner. Am Ortseingang gibt es einen schönen offiziellen Stellplatz der Gemeinde mit Blick in die umliegenden Weinberge.

Tag 2

Von Vinci geht es für uns auf der SR429 weiter hinein in die Toskana. Unser Ziel ist die mittelalterliche Stadt Certaldo. Die auf einem Hügel gelegene Altstadt mit ihren vielen kleinen Gassen bietet tolle Aussichten auf die hügelige Landschaft der Toskana. Die Stadt ist, anders als andere historische Städte in der Region, noch nicht so überlaufen. Ein kleiner Geheimtipp! Wem der Aufstieg aus der Neustadt zu anstrengend ist, kann auch eine Zahnradbahn nehmen.

Certaldo, Toskana
Schöne Gassen in Certaldo


Tag 3:

Weiter geht die Tour Richtung Süden. Über San Gimignano fahren wir zu dem etwas weiter westlich liegenden Volterra. Beides sind tolle mittelalterliche Städte, die einen Besuch sicher wert sind. San Gimignano ist durch seine Silhouette mit 13 Türmen etwas spektakulärer, dafür aber auch deutlich frequentierter. Hier legen alle Reisebusse einen Halt ein. 

Volterra dagegen ist nicht minder beeindruckend, dafür aber noch nicht so überlaufen. Und das, obwohl in den toll erhaltenen Gassen Teile der Twilight Filme gedreht wurden. 

Tag 3/4:

Über kleine wunderbar geschwungene Straßen fahren wir weiter Richtung Osten. Unser Ziel ist der Ort Panzano im Norden des Chiantigebiets, bekannt für den Chianti-Wein. Der kleine Ort ist wunderbar ursprünglich und die Umgebung bietet schönste hügelige Toskana-Landschaften mit Weinreben und Olivenbäumen. Ein Ausflug in die Umgebung (Montefioralle und Greve), zum Beispiel mit dem Fahrrad, können wir sehr empfehlen.

Der kostenlose Stellplatz unterhalb der Stadt, der in Terrassen mit tollem Blick ins Tal angelegt ist, hat uns so gut gefallen, dass wir 2 Nächte hier verbracht haben.

Tag 5:

Schweren Herzens verlassen wir Panzano und fahren auf der Via Chiantigiana (SR222) weiter nach Süden. Über das schöne Castellina in Chianti erreichen wir Monteriggioni. Der kreisrunde Ort mit seinen Befestigungsanlagen lädt zum erkunden ein. Übernachten kann man hier auf einem kostenpflichtigen Stellplatz fußläufig zur Altstadt.

Monteriggioni, Toskana
Blick auf Monteriggioni


Tag 6:

Wenige Kilometer weiter südlich liegt die Provinzhauptstadt Siena. Wir fahren allerdings weiter in Richtung Süd-Westen. Etwas abseits der ursprünglichen Route liegt „Mitten im Nirgendwo“ die Abazzia San Gargano. Diese Klosterruine, deren Dach vor vielen Jahren einstürzte, bietet einen schaurig schönen Anblick. Ein tolles Foto-Motiv! Übernachten kann man auf dem riesigen kostenlosen Parkplatz. 

Wer es etwas eiliger hat, verzichtet auf den Umweg und überspringt Tag 6.

Abazzia San Gargano, Toskana
Die Abazzia San Gargano

Tag 7:

Über kleine Straßen geht es weiter nach Süd-Osten. Das Ziel heißt Montalcino. Die kleine Stadt wird durch ein Fort am südlichen Ende der Altstadt geprägt. Die massiven Befestigungsanlagen können auch besichtigt werden. Von oben hat man einen grandiosen Ausblick über die gesamte Region.

Montalcino, Toskana
Auf der Stadtmauer des Forts von Montalcino

Tag 8:

Heute wollen wir uns eins der meistfotografierten Motive der Toskana anschauen. Das Agriturismo Baccoleno ist ein wunderschön gelegener Hof, in dem auch Zimmer gebucht werden können. Die Aussicht auf die zypressengesäumte Zufahrtsstraße lohnt den kleinen Umweg. 

Ohne weitere Umwege fahren wir danach Richtung Süden nach Pienza. Eine tolle historische Stadt in fantastischer Umgebung. Unbedingt sollte man den aus der Region stammenden Pecorino-Käse (Schafmilchkäse) probieren. Am besten in einem der kleinen Restaurants auf der Stadtmauer!

Agriturismo Baccoleno, Toskana
Agriturismo Baccoleno


Tag 9:

Heute besuchen wir Bagno Vignoni und Castiglione d'Orcia. Der Ort Bagno Vignoni ist bekannt für seine Thermalquellen. Das Zentrum des Ortes bildet noch heute ein großes Schwimmbecken, dass jedoch leider nicht mehr benutzt werden darf. Nur wenige Kilometer weiter südlich erreichen wir Castiglione d'Orcia, einen winzigen Ort, in den wir uns sofort verlieben. Noch nie haben wir einen derart charmanten kleinen Marktplatz gesehen. 

Tag 10/11:

Wir fahren auf der SS323 ca. 60 Kilometer weiter Richtung Süden und erreichen den Ort Saturnia. Auch hier gibt es Thermalquellen, allerdings kann man in Saturnia in den „Cascate del Mulino“ auch baden. Neben einer schön restaurierten Mühle fällt das schwefelhaltige Wasser hier über viele kleine Naturbecken und mündet schließlich in einen Fluss. In dem 37,5 Grad warmen Wasser lässt es sich herrlich entspannen. Und das kostenlos und rund um die Uhr. Wir genießen die heißen Quellen und bleiben einen Tag länger als geplant. Zur Übernachtung bietet sich ein kostenpflichtiger Campingplatz mit allen Annehmlichkeiten an.

Cascate del Mulino, Saturnia
Cascate del Mulino in Saturnia

Tag 12:

Wir fahren nach Westen in das Dreieck der Tuffsteindörfer. Pitigliano, Sorano und Sovana sind in spektakulärer Lage gebaute Orte mit unzähligen kleinen Gassen, die zwischen den engen Häusern, Kellern und Gewölben verlaufen. Besonders gut gefallen hat uns Pitigliano. Auf einem riesigen Felsen scheinen die Häuser der Stadt wir Pilze zu kleben. Eine beeindruckende Kulisse!

Pitigliano, Toskana
Pitigliano


Tag 13:

Nur 30 Kilometer weiter östlich liegt der Bolsenasee. Eigentlich schon außerhalb der Toskana, in der Provinz Latium gelegen, kann man hier direkt am Seeufers entlang Richtung der schönen Stadt Bolsena fahren.

Bolsenasee, Latium
Schöner Platz für eine Pause am Bolsenasee

Tag 14:

Der letzte Tag unserer Toskana-Rundreise ist angebrochen. Wir fahren weiter in östlicher Richtung. Ein Stopp in der Stadt Orvieto bietet sich zum Abschluss der Tour an. 

Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zur Autobahn E35, die uns wieder zurück nach Florenz, Richtung Norden, bringt. 

 

- und leider auch zum Ende unserer Toskana-Tour mit dem Wohnmobil.

Was sind eure Erfahrungen, seid ihr schon mit dem Wohnmobil/Camper in Italien oder der Toskana unterwegs gewesen?

 

Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:


Folge uns auf Instagram:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von 👫 Johannes & Luisa (@diagnose_fernweh) am


* Das Buch zu unserer Weltreise als e-book und Taschenbuch:


* Wenn wir mal nicht im Camper übernachten wollen, finden wir unsere Unterkünfte hier:

Booking.com

* Die perfekte Reise-Kamera. Fast alle Bilder auf unserem Blog wurden damit aufgenommen:


* Der Kalender zu unserer Wohnmobil-Tour durch Italien:


* Hier vergleichen wir Preise von Versicherungen, Mietwagen und Reisen:


* Alles für deinen nächsten Campingtrip findest du hier:


* Unsere Drohne:




Hast du noch weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel?

Wir freuen uns über deinen Kommentar!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0